From the archive · October 2024

Transformation auf SAP S/4HANA

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Erfolgsfaktoren und Fallstricke auf dem Weg zur Cloud

Die Umstellung auf SAP S/4HANA ist für Unternehmen eine Schlüsselentscheidung, die strategische Planung und klare Zielsetzungen erfordert. Viele Unternehmen erkennen jedoch erst spät die Herausforderungen: Komplexe Anpassungen und die Notwendigkeit neuer Architekturen z.B. über die SAP Business Technology Plattform (#BTP) erfordern zusätzliche Ressourcen und eine durchdachte Koordination.

Statistiken zeigen, dass mehr als die Hälfte der Transformationsprojekte hinter den gesetzten Zielen zurückbleiben – sei es hinsichtlich Zeit, Budget oder Nutzen.

SAP empfiehlt seinen Kunden klar den Umstieg auf die Cloud, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch die Transformation ist kein Selbstläufer: Laut aktuellen Schätzungen werden auch bis 2028 noch mehr als 10.000 SAP-Kunden weiterhin auf SAP ECC laufen. Um den Wechsel erfolgreich zu gestalten, bedarf es sorgfältiger Planung und fundierter Entscheidungskriterien.

Die Herausforderungen der S/4HANA-Transformation

Der Umstieg auf S/4HANA ist kein Plug-and-Play-Projekt. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, hochgradig individualisierte Altsysteme zu migrieren, was neue Architekturen und zusätzliche Ressourcen erfordert.

Studien wie die der DSAG (Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe) zeigen, dass 70 % der Unternehmen mehr Zeit und 30 % mehr Budget benötigen als ursprünglich geplant. Auch Gartner und McKinsey bestätigen, dass viele Transformationen Budget- und Zeitpläne deutlich überschreiten, was zu operativen und finanziellen Belastungen führt.

Ein häufiger Grund für die Komplexität ist die Notwendigkeit, benutzerdefinierte Erweiterungen aus Altsystemen in eine neue Architektur zu überführen. Hier spielt SAPs Konzept des "Clean Core" eine Rolle, bei dem Anpassungen über die SAP Business Technology Platform (BTP) vorgenommen werden. Dieses Konzept verspricht langfristige Flexibilität, erhöht jedoch die Komplexität und erfordert neue Architekturen.


Für CFOs:

  1. Ergebnisorientierung: Das Framework stellt sicher, dass Meilensteine regelmäßig hinterfragt und an den erwarteten finanziellen Nutzen angepasst werden.

  2. Ressourceneffizienz: Durch gezielte Ressourcensteuerung werden unnötige Kosten vermieden und die Projektergebnisse optimiert.

Für CIOs:

  1. Risikomanagement: Risiken werden frühzeitig identifiziert, und klare Maßnahmen zur Risikominderung werden implementiert.

  2. Effiziente Ressourcensteuerung: Prioritäten und Synergien werden klar definiert, um den Fortschritt zu sichern und Effizienz zu steigern.


Die Bedeutung der Transformation für Unternehmensziele

Dies ist besonders relevant, da laut einer Studie von McKinsey fast 50 % der Unternehmen ihre Transformationsziele nicht vollständig erreichen.

Erfolgsfaktoren für die Transformation

SAP, Gartner und DSAG empfehlen, die Transformation gründlich zu planen und mit erfahrenen Partnern durchzuführen, um sowohl die technologischen als auch die operativen Herausforderungen zu meistern.


Written by Andreas BORN · Back to the sapperment library